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Drei glückliche Jungen mit Daumen oben
Zufriedene Kinder

Das erste Mal alleine verreisen: Ein Abenteuer für Kinder und Eltern

Der erste Urlaub alleine ist für viele Eltern und Kinder eine große Sache. Beide sind zum ersten Mal voneinander getrennt und wissen nicht, wie sie sich fühlen werden. Damit Ihr Kind im Vorfeld keine Ängste aufbaut, sollten Sie Ihrem Kind die volle Unterstützung entgegenbringen. Zeigen Sie Ihrem Kind nicht Ihre Sorgen, dass es z.B. Heimweh bekommen könnte. Berichten Sie ihm lieber von Ihren persönlichen Freizeit-Erfahrungen die Sie als Kind erlebt haben und vermitteln Sie ihm Sicherheit.

Die richtige Vorbereitung für die perfekte Ferienzeit

Wie kann man Heimweh vorbeugen?
Die Möglichkeit, dass Ihr Kind trotz allem Heimweh bekommt, besteht natürlich. Ihrem Kind wird der erste Urlaub alleine leichter fallen, wenn Freunde mitreisen. Sprechen Sie doch einmal mit den Eltern der Freunde und fragen Sie, ob die Kinder gemeinsam zur Ferien-Freizeit fahren können. Dann kennt Ihr Kind sofort jemanden und die Wahrscheinlichkeit des Heimwehs sinkt.
Zudem bieten viele Veranstalter und Vereine im Vorfeld der Freizeit Informationsabende an. Hier können Eltern alle Fragen klären und Sorgen beseitigen, während die Kinder die Mitreisenden kennenlernen. So entsteht bei Ihnen ein höheres Sicherheitsgefühl und bei Ihrem Kind steigert sich die Vorfreude und ein Gruppengefühl entsteht.
Des Weiteren bieten einige professionelle Veranstalter für Jugendreisen die „Heimweh-Garantie“ an, die Ihrem Kind bei zu starkem Heimweh ermöglicht, wieder nach hause zu fahren. Wenn Sie eine solche Garantie möchten, achten Sie doch einmal bei Veranstaltern auf das Angebot.

Wie finde ich die richtige Ferien-Freizeit?
Um die richtige Freizeit zu finden, müssen Sie sich überlegen, was Ihre Ansprüche sind. Welche Anforderungen haben Sie an die Betreuung? Möchten Sie ausgebildete Betreuer? Zudem ist es wichtig, zu überlegen, was die Wünsche Ihres Kindes sind. Will es Urlaub am Strand? Möchte es ein umfangreiches Programm, oder will es viel Freizeit zur freien Verfügung?

Was für Anbieter gibt es überhaupt?
Im Rahmen der Jugendarbeit gibt es viele Freizeiten, die von ehrenamtlichen Anbietern organisiert werden. Ehrenamtliche Anbieter sind meist kirchliche oder gemeinnützige Organisationen in der Gemeinde. Fragen Sie am besten einmal bei den Kirchengemeinden, der KJG (Katholische Junge Gemeinde), den Pfadfindern oder Sportvereinen in Ihrer Gemeinde nach. Die Vereine lassen – gegen ein kleines Entgelt – meist auch Nicht-Mitglieder mit zu den Freizeiten. Ehrenamtliche Anbieter verfügen häufig über erfahrene Betreuer, die bereits lange mit den Jugendlichen zusammenarbeiten.
Des Weiteren gibt es auch kommerzielle Anbieter, die sich auf Jugendfreizeiten spezialisiert haben. Diese bieten ein großes Angebot mit unterschiedlichen Destinationen und verschiedenen Themen und Programmen an. Auch für jede Altersklasse gibt es entsprechende Reisen. Diese Anbieter sind richtige Reiseveranstalter. Die Fahrten mit den kommerziellen Anbietern sind in der Regel etwas teurer. Im Gegenzug verfügen die Betreuer häufig über eine professionelle Ausbildung und der Veranstalter hat viel Erfahrung im Bereich der Organisation. Jedoch wird auch ein Großteil der Arbeit z.B. von freiwilligen Helfern erledigt. Bei diesen Anbietern gibt es meist ein festgelegtes Programm mit integrierten Zeitblöcken zur freien Verfügung. In diesen Zeiten können die Kinder sich entspannen. Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass das Programm locker gestrickt ist und außerdem die Programmpunkte altersgerecht sind.

Sind die Betreuer auch qualifiziert?

Wenn Ihr Kind alleine verreist, machen Sie sich natürlich Gedanken, ob es auch richtig betreut wird. Informieren Sie sich deswegen am Besten vorher, welche Regeln die Betreuer für die Freizeit aufstellen. Achten Sie darauf, ob sich die Kinder auch in Kleingruppen bewegen dürfen und wie viele Betreuer dabei sind. Hier sollten Sie auch darauf schauen, wie viele Kinder von einem Betreuer beaufsichtigt werden. Nach Möglichkeit besitzen die LeiterInnen von ehrenamtlichen Einrichtungen die JuLeiCa (Jugendleitercard). Damit wird eine erfolgreiche Absolvierung eines Gruppenleiterkurses von in der Regel vierzig Stunden dokumentiert.

Was sollte im Reisepreis enthalten sein?
Für Ihr Kind wird der Urlaub umso angenehmer, je mehr Reiseleistungen bereits im Preis enthalten sind. So benötigt Ihr Kind während der Reise weniger Geld und hat es leichter, sich sein Geld einzuteilen. Dies spielt vor allem bei kleineren Kindern eine Rolle, da Ihnen das Planen der Ausgaben zu schwer fällt. Deswegen sollten Dinge wie Essen, Getränke und Eintritt zu den Inklusiv-Leistungen zählen.
Gesetzlich gibt es keine Unterschiede zwischen den jeweiligen Reiseveranstaltern. Daher sollte in allen Fällen ein Reisesicherungsschein ausgehändigt werden, wenn Sie Anzahlungen bzw. Vorabzahlungen bereits geleistet haben.

Wer hat eigentlich die Aufsichtspflicht?
Sobald Sie Ihr Kind in die Obhut der Betreuer übergeben, findet auch gleichzeitig eine Übertragung der Aufsichtspflicht statt. Das heißt, dass der Gruppenleiter bzw. der Verband während der Reise für die Beaufsichtigung Ihres Kindes verantwortlich ist. Achten Sie am besten bereits im Vorfeld darauf, wie verantwortungsbewusst die Betreuer bzw. die Veranstalter wirken. In der Regel sollten im Vorfeld mit dem Anmeldebogen Fragen geklärt werden, wie:
– Hat Ihr Kind Allergien oder Krankheiten
– Schwimmkenntnisse des Kindes
– etc.
Die Betreuer werden über diese Dinge vor Antritt der Reise informiert. Dies zeugt von einer guten Vorbereitung. Bei der Zahl der Betreuer gilt übrigens: Je jünger die Kinder sind, desto mehr Betreuer sollten mitfahren und auf Sie aufpassen.

Checkliste

* Sind genügend Betreuer dabei? (Es sollten nicht mehr als 7 – 10 Kinder einem Betreuer zugeteilt werden)
* Welche Leistungen sind inkludiert?
* Ist die Verpflegung inklusive?
* Sind Programmpunkte (Eintrittsgelder etc.) inkludiert?
* Erfolgt die Anreise in Eigenregie?
* Gibt es ein Programm?
* Sind die Programmpunkte altersgemäß?
* Wie viel Taschengeld benötigt mein Kind?
* Ist eine Zusatzversicherung nötig?
* Sind Impfungen notwendig?
* Weiß der Veranstalter über Allergien des Kindes Bescheid?
* Kennen Bekannte den Anbieter schon?
* Haben Sie einen Preisvergleich verschiedener Anbieter unternommen?

Wenn Sie die genannten Punkte beachten, können Sie und Ihr Kind entspannt der Ferienzeit entgegen sehen. So wissen Sie, dass Ihr Kind gut aufgehoben ist und machen sich keine Sorgen.

Wo finde ich weitere Informationen?

Diverse ehrenamtliche Anbieter präsentieren ihr Angebot an Freizeiten bereits im Internet. Dort können Sie sich über die Jugendarbeit der einzelnen Organisationen informieren und prüfen, welche Anbieter Ihnen zusagen.

Logo des Jugendrotkreuzes

Ferienlager des Deutschen Roten Kreuzes
Beim DRK finden Sie ein umfangreiches Angebot an Ferienfreizeiten für jedes Alter. Zudem stehen die Ferienlager jeweils unter einem Thema, von Reiterferien bis zum Krimicamp. Die Fahrten finden alle unter dem Motto „Menschlichkeit, Gleichheit und Toleranz“ statt. Mehr über die Jugendarbeit des Roten Kreuzes: www.drk-ferienlager.de

Logo der Katholischen Jungen Gemeinde

Katholische Junge Gemeinde
Friede, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung sind die Grundsätze der Katholischen Jungen Gemeinde. Diese sollen im Rahmen der umfassenden Jugendarbeit vermittelt werden und den jungen Teilnehmern so als Orientierungshilfe dienen. Weitere Informationen unter: www.kjg.de

Logo der Kolpingjugend

Kolpingjugend
Die Kolpingjugend besteht aus Kindern bis hin zu jungen Erwachsenen. Während der Freizeiten sollen die Teilnehmer nicht nur Spaß haben, sondern dabei soll zusätzlich die Kompetenz eines jeden Einzelnen gefördert werden. Nähere Informationen finden Sie unter: jugend.kolping.de

Logo der Katholischen Landjugendbewegung

Katholische Landjugendbewegung
Die 70.000 Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung vertreten die Interessen junger Menschen in ländlichen Räumen. Mit ihren Ferienfreizeiten will die KLJB die Jugend fördern und ihre Werte weitergeben. Mehr Informationen hier: www.kljb.org