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Dörflichen Charme, eine reizvolle Natur und ein gesundes Klima bietet die autofreie Insel Spiekeroog.

Strand auf Spiekeroog im Sommer, Panorama
Der weite Strand auf Spiekeroog – im Sommer ein idyllisches Paradies

Das Nordsee-Heilbad Spiekeroog bietet ideale Voraussetzungen für Familienurlaub an der Nordsee in reizvoller Natur und gesundem Klima. Diese idyllische, autofreie Ostfriesische Insel wird Sie faszinieren: Dörflicher Charme mit kleinen Häusern und der alten Inselkirche zwischen knorrigen Bäumen, weitläufige Dünenlandschaften, schützende Wäldchen, der ausgedehnte, feinsandige Strand und das Meer mit Wolken, Wind und Weite. Das alles sind nur wenige Argumente für einen Urlaub auf Spiekeroog. Mit attraktiven Veranstaltungen, mit Kultur-, Sport- und Spielangeboten von Kurverwaltung oder Kirchengemeinden können Sie Ihren Nordseeurlaub bereichern. Es gibt viele Möglichkeiten, wie z.B. Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Strandsport, Meerwasser-Hallenbad mit Sauna, Kinderspielhaus, Tennis, Wandern, Segeln und Reiten.

Kiek mol an
  • Einwohner: ca. 800
  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Wittmund
  • Fläche: ca. 18,25 km²

Was gibt es zu sehen auf Spiekeroog?

In Spiekeroog sind – verglichen mit anderen Ostfriesischen Inseln – viele Jahrhunderte alte Friesenhäuser erhalten geblieben. Besonders beschaulich ist daher der Ortskern von Spiekeroog, den viele Friesenhäuser zieren, welche an schmale Wegen stehen. Hier sollten Urlauber das älteste Haus der Insel besuchen. Sinnigerweise heißt das schmucke Gebäude „Altes Inselhaus“. Es wurde 1705 erbaut und ist wie alle Häuser auf Spiekeroog mit einem so genannten Schwimmdach ausgestattet, welches bei Sturmfluten als Rettungsort für die Bewohner fungierte.

Ein weiteres sehenswertes architektonisches Meisterwerk stellt die evangelisch-lutherische „Alte Inselkirche“ dar. Hier sind insbesondere die Renaissance-Kanzel und die Apostelbilder sehenswert. Des Weiteren lohnt sich eine Visite zum „Drinkeldodenkarkhof“, besser bekannt als „Friedhof der Heimatlosen“. Hier handelt es sich um eine Gedenkstätte für die Opfer des Auswanderschiffes Johanne. Im November 1854 strandete die „Johanne“ in Spiekeroog. 77 Auswanderer verloren damals ihr Leben. Die Geborgenen wurden in einem Dünental außerhalb des Dorfes beerdigt – eine spannende, wenn auch traurige Geschichte über die man mehr beim Friedhof der Heimatlosen erfahren kann.

Die Geschichte der Auswanderer ist ein Teil der Spiekerooger Historie. Mehr über die Spiekerooger Vergangenheit kann man zudem im Inselmuseum lernen. Hier veranschaulichen Exponate die allgemeine Entwicklung der Insel. Auch standesamtliche Trauungen werden in den Räumlichkeiten durchgeführt. Für manche mögen historische Zusammenhänge etwas verstaubt verkommen. Vielleicht ist da ein Besuch des Muschelmuseums genau das Richtige. Hier werden 200 Muscheln aus aller Welt gezeigt – eine humorvolle Ausstellung, die manchen zum Schmunzeln bringen wird.

Mit der Fähre nach Spiekeroog

Um nach Spiekeroog zu gelangen ist die Überfahrt via Fähre nötig. Das Auto darf man nicht mitnehmen. Spiekeroog ist autofrei. Es fahren regelmäßig Fähren vom Sielhafen Neuharlingersiel nach Spiekeroog. Dort werden die Fähren von der Touristikgesellschaft der Insel Nordseebad Spiekeroog GmbH betrieben. Zwei Schiffe leisten hier den Hauptfährverkehr: Die Spiekeroog I und Spiekeroog II. Doch wie gelangt man zum Fähranleger Neuharlingersiel? Da gibt es zunächst die Möglichkeit mit dem Weser-Ems-Bus nach Neuharlingersiel zu fahren. Oder mit der Nordwest West Bahn anzureisen.

Viele Menschen wählen ihr eigenes Auto als Fortbewegungsmittel. Hier gibt es die Möglichkeit die Autobahn bis zum Wilhelmshavener Kreuz zu fahren um anschließend über Jever und Carolinensiel nach Neuharlingersiel zu gelangen. Schneller geht es sonst noch über die A29 bis zur Ausfahrt Horumersiel. Dann über Hoksiel und Carolinensiel zum Fähranleger Neuharlingersiel. Egal wie man anreist, in jedem Fall ist der Fähranleger der Spiekeroog-Fähren in Neuharlingersiel ausgeschildert. Bis auf Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge der Inselgemeinde ist Spiekeroog autofrei. Daher muss das Vehikel spätestens in Neuharlingersiel stehen gelassen werden. Die einzigen fahrbaren Untersetzer auf Spiekeroog – neben Elektrokarren für den Gepäcktransport der Gäste – sind übrigens die populären Bollerwagen.

Wohnen in Spiekeroog

Wenn man alle Gästebetten der Insel Spiekeroog zählt – inklusive Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Privatzimmern sowie Kur- und Freizeitheimen kommt man auf eine imposante Bettenzahl: 3.500 beträgt diese nämlich. Etwa 64.000 Urlauber pilgern jährlich auf diese Insel, die in den offerierten Betten nächtigen wollen. Unter diesen Urlaubern sind übrigens oft auch eine ganz bestimmte Gattung prominenter Menschen: Bundespräsidenten. Sowohl Gustav Heinemann als auch Richard von Weizsäcker haben auf Spiekeroog ihren Urlaub verbracht. Und auch Johannes Rau reiht sich in diese List ein. Während seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen war er regelmäßiger Gast. Das Ehepaar Rau, das sich 1982 in der „Alten Inselkirche“ kirchlich trauen ließ, besaß auch ein Ferienhaus auf der Insel.

Zugegeben, nicht jeder kann wie der Bundespräsident in einem eigenen Ferienhaus residieren. Aber das ist auch gar nicht nötig. Auf der Insel gibt es viele Wohnmöglichkeiten zu unterschiedlichen Preiskategorien. Es gibt Hotels, Pensionen sowie Ferienwohnungen und zudem befindet auch einen Zeltplatz im Westteil der Insel. Für viele ist jedoch eine Ferienwohnung die ideale Lösung um sein Lager in Spiekeroog aufzuschlagen.