Spiekeroog Sehenswürdigkeiten
Was gibt es zu sehen auf Spiekeroog?
Die Antwort dieser Frage finden Sie in diesem Text.
In Spiekeroog sind – verglichen mit anderen Ostfriesischen Inseln – viele Jahrhunderte alte Friesenhäuser erhalten geblieben. Besonders beschaulich ist daher der Ortskern von Spiekeroog, den viele Friesenhäuser zieren, welche an schmale Wegen stehen. Hier sollten Urlauber das älteste Haus der Insel besuchen. Sinnigerweise heißt das schmucke Gebäude „Altes Inselhaus“. Es wurde 1705 erbaut und ist wie alle Häuser auf Spiekeroog mit einem so genannten Schwimmdach ausgestattet, welches bei Sturmfluten als Rettungsort für die Bewohner fungierte.
Ein weiteres sehenswertes architektonisches Meisterwerk stellt die evangelisch-lutherische „Alte Inselkirche“ dar. Hier sind insbesondere die Renaissance-Kanzel und die Apostelbilder sehenswert.
Des Weiteren lohnt sich eine Visite zum „Drinkeldodenkarkhof“, besser bekannt als „Friedhof der Heimatlosen“. Hier handelt es sich um eine Gedenkstätte für die Opfer des Auswanderschiffes Johanne. Im November 1845 strandete die „Johanne“ in Spiekeroog. 77 Auswanderer verloren damals ihr Leben. Die Geborgenen wurden in einem Dünental außerhalb des Dorfes beerdigt – eine spannende, wenn auch traurige Geschichte über die man mehr beim Friedhog der Heimatlosen erfahren kann.
Die Geschichte der Auswanderer ist ein Teil der Spiekerooger Historie. Mehr über die Spiekerooger Vergangenheit kann zudem im Inselmuseum lernen. Hier veranschaulichen Exponate die allgemeine Entwicklung der Insel. Auch standesamtliche Trauungen werden in den Räumlichkeiten durchgeführt.
Für manche mögen historische Zusammenhänge etwas verstaubt verkommen. Vielleicht ist da ein Besuch des Muschelmuseums genau das Richtige. Hier werden 200 Muscheln aus aller Welt gezeigt – eine humorvolle Ausstellung, die manchen zum Schmunzeln bringen wird.


